20.07.2019 – Halle/Saale – Identitäre Stoppen – Ein Nachtrag aus der Provinz

Eine Pressemitteilung aus einer Provinz in Nordthüringen.

Auch wir waren am 20.07.2019 in Halle und wollen unsere Sicht der Dinge nicht für uns behalten.

Positive Eindrücke bzw. was wir gut fanden:

die  Jugendorganisation der MLPD wurde durch die Veranstalter*innen darauf hingewiesen Ihre Flagge einzupacken. Das immer gleiche Spiel bei unseren Demonstrationen. Provokation und am Ende das Opfer spielen!

Vielen Dank auch an die Organistor*innen der Proteste und die entschiedenen Antifaschist*innen, die diesen Tag für die IBster zum Desaster gemacht haben.

Natürlich sind wir auch darüber froh, dass die IB erfolgreich blockiert wurde.

Negative Eindrücke bzw. was wir nicht gut fanden:

Leider gab es am Rande der Demo einige Zwischenfälle, welche im Nachgang nun vermutlich für einige Genoss*innen mit staatlichen Repressionen enden wird.

Betroffen von diesen Repressionen sind auch einige Genoss*innen aus unserer Region, aber auch aus anderen Regionen gibt es Meldungen darüber. Vorgeworfen werden Hausfriedensbruch, Verstoß gegen Vermumung sowie das Mitführen von sogenannter Schutzbewafnung. Uns ist es Schleierhaft wie eine öffentliche Straße zum Hausfriedensbruch führen kann. Des weiteren hielt es die Polizei nicht für nötig, während der Personfeststellung, einen Neonazi-Fotograf, trotz mehrfacher Bitten, zu entfernen.

Ein/e andere/r Genoss*in hatte einen Schock erlitten und die Cops haben nichts weiter zu tun, als die Person weiterhin anzuschreien.

Daher bitten wir alle von Repression betroffenen Personen, die bald Post erhalten, nicht zu den Cops zu gehen, sondern sich stattdessen bei der örtlichen Roten Hilfe beraten zu lassen.Keine Zusammenarbeit mit Polizei und Staat!

Eine Bitte noch am Ende. Spendet für die Personen, welche nun wahrscheinlich von Repression betroffen sind.

Mit antifaschistischen Grüßen Michael Müller #derKampfgehtweiter

#nicetobeatyou #Identitärejagen