Nordhausen – 19.10.19 – Dem Rechtsruck entgegentreten #keinenmillimeternachrechts

Am 27.10. finden in Thüringen erneut Landtagswahlen statt!

Aus diesem Grund hält die Alternative für Deutschland am 19.10. unter dem Deckmantel eines „Familienfestes“ ihren Wahlkampf ab, indem sie mit menschenfeindlichem Gedankengut um Stimmen wirbt. Einer der Hauptredner an diesem Tag ist neben den lokalen AfD-Landtagskandidaten Strube – der im Jahr 2002 einen Menschen erschossen hat – und Leupold, der Thüringer Landesvorsitzende „Bernd“ Höcke. Höcke fällt immer wieder durch seine teils offen faschistischen Positionen gegenüber Flüchtlingen, Medien und der Erinnerungskultur auf. Letzteres zeigte sich besonders bei seiner sogenannten „Dresden“-Rede am 17.01.2017, in welcher er offen eine „erinnerungspolitische Wende um 180°“ forderte. Wir sehen einen Auftritt Höckes in einer Stadt, die in der NS-Zeit ein wichtiger Rüstungsstandort für den faschistischen Kriegsapparat war als untragbar an.

Im KZ Mittelbau-Dora, in seinen Außenlagern und nicht zuletzt Nordhäuser Betrieben mussten KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten, bis sie so schwach waren, dass sie entweder starben oder in die „Boelcke-Kaserne“ deportiert wurden. Dieses Kranken-und Sterbelager befand sich mitten in der Stadt. Dort wurden die Häftlinge sich selbst überlassen und es verstarben 3.000 Häftlinge während des zwölfwöchigen Bestehens dieses Außenlagers.

Damit solche Verbrechen nicht erneut geschehen können, ist es die Aufgabe eines jeden Menschen in dieser Stadt und diesem Land faschistischen Tendenzen entschlossen entgegenzutreten. Kommt deshalb zur Demo „Dem Rechtsruck entgegentreten #keinenmillimeternachrechts!“ am 19.10. um 11:00 Uhr auf den Bahnhofsplatz nach Nordhausen.“

Weitere Infos gibt es an dieser Stelle später!